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Eine Motorradgruppe aus Polen besuchte am 24 April 2009 das ehemalige KZ Dachau, das auch als „Golgota der polnischen Priester“ bezeichnet wird. Die aus ganz Polen stammenden ca. 80 Biker, unter ihnen 6 Priester, traten nach der feierlichen Saisoneröffnung in Tschenstochau / Jasna Góra am 19 April ihre Reise an. Nach einem Aufenthalt in der Polnischen Botschaft in Prag fuhren sie nach Nürnberg, wo sie das Nürnberger Gericht, das Dokumentationszentrum und das Zeppelinfeld am Dutzendteich besichtigt haben – ehemalige Schauplätze des Naziregimes. Die Idee der Fahrt brachte in Dänemark lebender Pfarrer Jan Zalewski und widmete diese Wallfahrt dem Bischof Kazimierz Majdanski – ehemaligem KZ-Häftling und Opfer pseudomedizinischer Experimente, von dem er vor 24 Jahren zum Priester geweiht wurde. In einem Corso unter Begleitung der Bayerischen Bereitschaftspolizei bereisten die Pilger die Stadt und besuchten den Friedhof am Leitenberg und den Waldfriedhof, wo mehrere Tausend p olnische KZ-Opfer begraben sind. In der Katholischen " Todesangst-Christi-Kapelle“ auf dem Gelände des ehemaligen KZs fand eine feierliche Heilige Messe statt, begleitet von Domkapitular Pf. Klaus-Peter Franzl, der Dr. Reinhard Marx vertrat. Gemeinsam legten sie Kränze an den Gedenktafeln der früheren Baracken Nr. 26 und 28. Hinter der Kapelle hängt eine Gedenktafel in vier Sprachen: „Hier in Dachau War jeder dritte zu Tode gequälte ein Pole, jeder zweite inhaftierte polnische Priester opferte hier sein Leben. Ihr Gedenken ehren polnische Priester Mitgefangene“, wo sie ebenfalls Blumen niederlegten. Anschließend fuhren alle gemeinsam nach Freising, wo ein Treffen mit Direktor von Renovabis und Freisinger Bürgermeister statt fand. Logistische Organisator war Jacek Rydwanski von MOTOELITA.
Dieser Artikel stammt von Wikinews und steht unter der Creative-Commons-Attribution-2.5-Lizenz.
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Dachau: Polnische Motorrad-Wallfahrt Dachau 2009
31.05.2009
Eine Motorradgruppe aus Polen besuchte am 24 April 2009 das ehemalige KZ Dachau, das auch als „Golgota der polnischen Priester“ bezeichnet wird. Die aus ganz Polen stammenden ca. 80 Biker, unter ihnen 6 Priester, traten nach der feierlichen Saisoneröffnung in Tschenstochau / Jasna Góra am 19 April ihre Reise an. Nach einem Aufenthalt in der Polnischen Botschaft in Prag fuhren sie nach Nürnberg, wo sie das Nürnberger Gericht, das Dokumentationszentrum und das Zeppelinfeld am Dutzendteich besichtigt haben – ehemalige Schauplätze des Naziregimes. Die Idee der Fahrt brachte in Dänemark lebender Pfarrer Jan Zalewski und widmete diese Wallfahrt dem Bischof Kazimierz Majdanski – ehemaligem KZ-Häftling und Opfer pseudomedizinischer Experimente, von dem er vor 24 Jahren zum Priester geweiht wurde. In einem Corso unter Begleitung der Bayerischen Bereitschaftspolizei bereisten die Pilger die Stadt und besuchten den Friedhof am Leitenberg und den Waldfriedhof, wo mehrere Tausend p olnische KZ-Opfer begraben sind. In der Katholischen " Todesangst-Christi-Kapelle“ auf dem Gelände des ehemaligen KZs fand eine feierliche Heilige Messe statt, begleitet von Domkapitular Pf. Klaus-Peter Franzl, der Dr. Reinhard Marx vertrat. Gemeinsam legten sie Kränze an den Gedenktafeln der früheren Baracken Nr. 26 und 28. Hinter der Kapelle hängt eine Gedenktafel in vier Sprachen: „Hier in Dachau War jeder dritte zu Tode gequälte ein Pole, jeder zweite inhaftierte polnische Priester opferte hier sein Leben. Ihr Gedenken ehren polnische Priester Mitgefangene“, wo sie ebenfalls Blumen niederlegten. Anschließend fuhren alle gemeinsam nach Freising, wo ein Treffen mit Direktor von Renovabis und Freisinger Bürgermeister statt fand. Logistische Organisator war Jacek Rydwanski von MOTOELITA.
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